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Warsteiner WIM 2010 - Tag 4 (Montag 06.09.2010)

Auch an diesem Morgen war nix mit Ausschlafen! Das war aber auch aus vielen Gründen gut so 

Also, rein mit dem Frühstück und dann raus auf's Startfeld. Und wieder hatten wir einen Bilderbuchhimmel, zumindest optisch...

Ich bin ja immer erst zum fotografieren gekommen wenn unserer weg war. Schnell zum Auto gerannt und die Knipse geholt   Kein Wunder also, das auch heute die ersten Bilder das gleiche Motiv haben. Die Farben begeistern mich immer wieder, so in der Morgensonne...

 

Das Team neben uns (der REACTO-Ballon) war nur zu dritt. Also sind wir hin und haben da mit angefasst. Und dann ergab es sich so, dass für mich noch ein Plätzchen im Korb frei war. Es hieß nur: Los Claudia einsteigen! Das ging so schnell... ich war froh, dass ich die Kamera dabei hatte. Irgendwie bin ich wohl auf den Montag abonniert *lach* Alle meine Ballonfahrten hab ich an einem Montag gemacht!

Also rein in den Korb und los ging's auch schon!

 

Es ist immer wieder ein sooooo schönes Gefühl im Korb zu stehen!

 

Georg bei seiner Lieblingsbeschäftigung "Blumenpflücken" während der Fahrt (unten rechts) 

 

Ich bin bei jeder Fahrt wieder überwältigt! An diesem Morgen ging es das erste Mal für mich in Richtung Möhnesee.

 

 

 

 

 Schöne Schattenspiele

Offenbar war der Wind unter uns etwas besser! Mehr oder weniger gleichzeitig haben uns die beiden (einer rechts einer links) überholt.

 

Hier einfach mal ein paar Impressionen

 

 

Irgendwann sah Frank (Pilot) auf die Uhr und meinte: Jetzt haben wir eine Stunde geschafft. Na ja, dachte ich, dann geht's ja gleich runter. Irgendwie machte Frank aber keine Anstalten... Und dann dämmerte es auch mir! Heute morgen fand das Long Distance statt. Großes Gelächter als auch ich dann endlich dahinter gekommen bin, dass wir da mitmachen *lach*

Ich hatte mich einfach so sehr darüber gefreut, dass ich mit kann, dass ich die einfachsten Dinge (wie 6 Gasflaschen) nicht registriert hab. Ganz schön blond...  Also hab ich dann die weitere Fahrt genossen!

 

Wir konnten wunderbar die Landung des Erzquell verfolgen

 

Ok, eine Schleifspur, aber es sah sehr gut aus und wir waren frohen Mutes was die Landung angeht.

 

 

Dann hieß es auch für uns Landung! Frank war schon klar, dass es nicht ganz so einfach werden würde. Deswegen schon die Aufforderung an uns ganz runter zu gehen. Also hab ich die Kamera versucht sicher unterzubringen. Ihr ist nichts passiert.

Unsere Landung war allerdings ein echtes Erlebnis!!!
1. Versuch: Hinter einem Gehöft sollte es für uns runter gehen. Über den Korbrand sah ich dann nur noch das Hausdach auf mich zukommen... Ich dachte: das wird meine erste Bruchlandung und mir war ziemlich mulmig. Es ging natürlich alles ganz schnell, und Frank hat es geschafft uns wieder nach oben zu bringen *puh*
2. Versuch: Hinter einer Baumreihe. Und wieder wurden wir runtergedrückt und haben eine Schneise in eine Maisfeld geschlagen. Das hat uns schon ziemlich abgebremst. Aber wir konnten das nicht nutzen weil die Hülle sonst in der Baumreihe gelandet wäre. Also wieder hoch... Das war bis dahin schon ganz schön aufregend!
3. Versuch: Es kam hinter einer Baumreihe ein sehr großer Acker. Frank: "Hier gehen wir runter, egal wie!" Gesagt und getan. Wir sind mit etwa 40 km/h eingeschlagen und haben eine ca. 30 m lange Schleifspur auf dem sehr unebenen Acker hinterlassen.
Alles in Allem hatten wir sehr sehr viel Glück!!! Vor allem Frank, der richtig arbeiten musste... und das meiste Glück hatte, dass er heil geblieben ist. Darüber bin sehr froh!!!

Mich hat es allerdings etwas erwischt... Als wir einschlugen spürte ich einen stechenden Schmerz im rechten Knie. Aber ich konnte dann laufen und dachte es wäre alles gut. Wir haben die Hülle eingepackt und dann auf die Verfolgerin gewartet und gewartet und gewartet... Leider konnte sie uns lange Zeit nicht finden.
Frank hat sich auch langsam erholt und meinte ganz trocken: Heute ist kein Ballonwetter für Long Distance. Der Wind am Boden war zu heftig, und runter muss man ja dann irgendwann mal 
Kurz vor unserer Verfolgerin kam das Buschkühle-Team an. Alle zusammen sind wir dann losgefahren. Da merkte ich schon, dass mein Knie anfing zu schmerzen...


 

Autofreaks kennen den Namen vielleicht. Mir sagte der Name Wiesmann absolut nichts! Mir war nur das Gebäude aufgefallen.
Natürlich mussten die Herren sich das genauer ansehen. Ich hab fotografiert: Wiesmann früher und heute!

 

 

Danach sind wir dann essen gegangen. Es war ja schon Mittag durch. Danke nochmal für die Einladung  

Auf der Rückfahrt wurden die Schmerzen in meinem Knie immer schlimmer. Irgendwann wurde mir dann auch schlecht, so dass wir auf einer Raststätte angehalten haben. Da konnte ich fast garnicht mehr laufen...  Ich dachte wirklich die WIM hätte sich für mich erledigt. Dann aber die Rettung: eine IBU 800. Die hat ziemlich schnell gewirkt. Mein Knie wurde zwar dick, aber ich hatte nicht mehr diese Schmerzen. So kam ich dann am Pinstand angehumpelt.
Alle waren froh, dass es so glimpflich abgegangen ist. Frank's Frau hatte nur Angst, dass ich nun nie wieder in einen Ballonkorb steigen würde. Nach dem ich ihr versichert hab, dass ich am nächsten Tag wieder bei Ihnen einsteigen würde, war dann auch sie etwas beruhigt.
Das Bein hab ich dann erstmal hochgelegt, aber lange hat es mich da nicht gehalten. So leicht kriegt man mich ja nicht klein *lach*

Ein riesiges DANKESCHÖN an das Team weil Ihr Euch so super um mich gekümmert habt - Ihr seid toll 

Ich bin auch selber schuld, dass es mein Knie erwischt hat. Mir war klar, dass Frank Platz braucht um agieren zu können. Deshalb hab ich mich an der Seite zwischen die Flaschen gekauert. Dabei war ich nur mit dem linken Bein richtig unten. Das rechte Bein war halb aufgestellt zwischen den Flaschen. Deswegen hat es mich beim Einschlag erwischt. Ich schätze mal das passiert mir auch nicht wieder. Ich nehm's schon mal vorweg! Mein Knie ist wie neu. War also nichts ernsthaftes *freu*

Übrigens... ich glaube es ist der 24. Platz (von 33?) geworden. Immerhin nicht letzter!

Fast hätte ich es vergessen... Man hat mir dann erzählt, dass Georg bei 4 km/h stehend gelandet ist. Das war sicher sehr viel entspannter *lach*


Das sollte dann auch erstmal der letzte Ballonstart gewesen sein...
Dafür ist dann aber so gegen Mitternacht meine weibliche Verstärkung angekommen!!! Was für eine Freude, und das nicht nur bei mir 

 

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